Checkliste: Motivation nach Maslow

„Was mache ich, wenn die Azubis nicht so richtig motiviert sind?“

Diese Frage höre ich ziemlich oft. Leider habe ich darauf keine einfache Antwort. Dafür sind Menschen zu unterschiedlich. Und die Situationen in denen sie sich befinden erst Recht.

Nähern können wir uns der Antwort z.B. mit der Bedürfnispyramide von Maslow.

Wenn grundlegende Bedürfnisse eines Azubis nicht berücksichtigt werden, kann es zu Motivationsschwankungen kommen.

  • Auf viele (nicht alle)  Bedürfnisse unserer Azubis haben wir als Ausbilder Einfluss. Es gehört zu unseren Managementaufgaben, für die Erfüllung der Bedürfnisse zu sorgen. Es ist abhängig von unserer eigenen Motivation, wie intensiv wir uns darum kümmern.
  • Manche Bedürfnisse, etwa das Bedürfnis nach Schlaf, kann der Azubi sich nur selber erfüllen. Wir könnten allerdings mal mit ihm reden, wenn uns auffällt, dass er sich im Weg steht.
  • Bei anderen Bedürfnissen, etwa dem Bedürfnis nach Anerkennung, sind wir auf die Hilfe und Motivation unserer Ausbildungsbeauftragten angewiesen.

Manchmal wissen wir sogar, dass die Rahmenbedingungen in unserem Unternehmen alles andere als motivierend sind und können es doch nicht ändern. Dann gilt es, dem Auszubildenden seine Demotivation zuzugestehen. Wenn wir (das Unternehmen) nicht 100% geben, muss der Azubi das auch nicht tun. Dann reichen eben auch mal 80% oder 70%. Das ist nur fair.

 

Und hier zur eigenen Überprüfung die  Checkliste nach Maslow

 

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