Da ist Musik drin

i-podMusik in Seminaren ist eine feine Sache. Nicht nur weil Azubis Musik lieben. Musik ist auch prima als dramaturgisches Mittel. Musik füllt die große Stille zu Beginn, setzt Akzente, lockert Pausen auf, stimmt auf Themen ein, lässt Ruhe einkehren, aktiviert die Teilnehmer, unterstützt Lernprozesse. Musik versetzt unser Gehirn in den Alpha-Zustand. Musik wirkt auf den Herzschlag und die Muskelspannung. Bei schneller Musik steigt unser Adrenalinspiegel. Bei ruhiger Musik verringert sich die Ausschüttung von Stresshormonen. Musik wirkt direkt auf unsere Emotionen.

Darum eignet sich für Seminare auch nicht so gut die persönliche 90er-Jahre-Lieblings-Playlist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich darunter auch die Lieblingsstücke der Eltern unserer Azubis befinden. Besser ist unbekanntere Musik, mit der die Teilnehmer (noch) nichts verbinden. radio2

Außerdem berühren bekannte Hits immer auch die GEMA-Frage. Streng genommen müssen Sie für die Musik auf einem Seminar, Tag der Offenen Tür, Girls Day, AC, Schülerpräsentation nämlich Gebühren entrichten, da es sich um eine öffentliche Situation handelt. Sogar zu einer Azubi-Feier sagt die GEMA:

„Vereinfacht heißt das: Praktisch jede Situation ist öffentlich, in der zwei oder mehr Personen gemeinsam Musik hören. Davon ausgenommen ist der Fall, dass diese Personen alle miteinander persönlich befreundet oder verwandt sind. Eine Vereinsfeier oder ein Betriebsfest sind also beispielsweise öffentlich, die private Party im heimischen Hobbykeller ist es nicht.“

40Eine Alternative ist freie Musik. Fragen Sie bei der Suchmaschine Ihres Vertrauens nach Netzlabels. Dort gibt es freie Musik, die Sie (häufig kostenlos) downloaden können. Oder hören Sie doch einmal beim wirklich großartige Netzradio byte.fm  rein. Donnerstags von 13.00 – 14.00 Uhr läuft die Sendung FreeQuency. Dort bekommen Sie einen tollen Überblick über gute, freie Musik.

http://www.byte.fm/sendung/freequency

 

 

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