Vorstellungsrunde Kick-off

Einige Situation meiner eigenen Ausbildung sind mir noch heute gut im Gedächtnis. Zum Beispiel die ewig gleichen Vorstellungsrunden der ersten zwei Wochen. „Ich bin 19, wie wir alle.“ Dieser Satz fiel jedes Mal. Immerhin: das konnte man sich gut merken.

SternObwohl es ja eigentlich die Namen sind, die man sich gut merken sollte. Die Übung „Mein Name“ hilft, sich die Namen der Mit-Azubis zu merken und bringt Abwechslung in das Vorstellungsrunden-Einerlei. Es geht darum, sich Gedanken um den eigenen Namen zu machen: Wer hat ihn ausgewählt und warum? Was bedeutet er? Wie gefällt er einem selbst? Sie finden die Übung hier: Vorstellungsrunde.

In der Anmoderation weise ich gern auf die Bedeutung des Namens hin. Es handelt sich immerhin um das erste Geschenk unseres Lebens. Jemand hat sich viele Gedanken gemacht, als er den Namen auswählte. Er ist etwas ganz Besonderes. Vielleicht hören wir es darum auch so gern, wenn jemand unseren Namen nutzt. Ein guter Tipp an die Azubis für den ersten Einsatz: Namen merken, Namen merken, Namen merken. Kaum etwas bringt so viel Sympathie ein.

In einem mehrtägigen Seminar können Sie den Folgetag damit einleiten, dass Sie auf die Übung zurückkommen: Oft hat am Abend der eine oder andere ahnungslose Azubi mit seinen Eltern telefoniert und etwas über seinen Namen in Erfahrung gebracht.

 

 

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